By Ines Himmelsbach

Mit einem Geleitwort von Wolfgang Seitter

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Machtfaktor auch ohne Machtbasis?: Die Sudetendeutsche Landsmannschaft und die CSU

Der Verfasser dieser Zeilen hatte bei der Erstellung der vorliegenden Untersuchung das Glück, sich mit mehreren seiner bevorzugten Interessengebiete intensiv auseinandersetzen zu können: Von den bayerisch-böhmischen Beziehungen in historischer Perspektive über die deutsche Verbände- und Parteienlandschaft bis hin zur CSU als spezielles Forschun- objekt reicht die Spannbreite dieser Studie, die einen innen- wie außenpolitischen Bezug aufweist.

Wandlungskompetenz von Führungskräften: Konstrukterschließung - Modellentwicklung - empirische Überprüfung

Geleitwort Ein „Nachdenken' über die Wandlungskompetenz von Führungskräften unter einer Ref- xion vorliegender Konzeptrudimente, und zwar im Duktus einer sichtenden und dabei - mer detaillierter werdenden examine, einer zunächst globalen Phänomenerschließung und Skizzierung von Anforderungen an das Führungkräftehandeln, einer literaturanalytischen Phänomeneingrenzung und Entwicklung eines Bezugsrahmens, einer minutiösen inhalt- chen Erschließung des Konstrukts Wandlungskompetenz von Führungskräften über eine qualitative Studie, einer entsprechenden Hypothesenentwicklung, eine quantitative Studie zur Hypothesen- und Gesamtmodellüberprüfung sowie die Entwicklung erster Praxish- weise ist vor dem Hintergrund der vielfältigen Anforderungen, die sich aus Änderung und Wandel als den zentralen Führungsaufgaben ergeben, dringend notwendig, aber auch höchst kompliziert.

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303). Die Defizithypothese der Gerontologie berichtet nicht die Adressierung der Teilnehmer im Sinne einer Kompensation, vielmehr spricht diese schon als historisch geltende und zudem aus den Naturwissenschaften kommende Theorie, jegliche Entwicklungsfähigkeit ab. Als pädagogische Kategorie gedacht, kann meines 36 Theoretische Prämissen aus Gerontologie und Erziehungswissenschaft Erachtens die Defizithypothese nicht angeführt werden. Das Missverständnis wird versucht mit folgender Grafik nochmals auf den Punkt zu bringen: Abbildung 4: Der synonyme Bezug auf ein pädagogisches Defizit und auf die gerontologische Defizithypothese Das Defizit in der Erziehungswissenschaft Die Defizithypothese in der Gerontologie - Defizit als teilnehmerrelevante Variable - Defizit als Metatheorie der Altenbildung mit historischem Wert - Defizit als Ausdruck von Assymmetrie zwischen Lehrenden und Lernenden ‚Defizit‘ - Defizit bedeutet nicht Absprache von Entwicklungsfähigkeit - Defizit als Absprache von Entwicklungsfähigkeit - Ausgangspunkt der Entwicklung - Bezug auf Lernen maximal über Intelligenz - Ansatz für den Lehr-LernProzess - Defizit ist nicht lebensalterbezogen - Defizit als Ausdruck unwiderbringlicher biologischer Abbauprozesse des Alters Gleichschaltung des Begriffs im Altenbildungsdiskurs Während der erziehungswissenschaftliche Defizitbegriff als multilateral zu kennzeichnen ist, ist der gerontologische Begriff eher unilateral formuliert.

14) Im Folgenden werden die einzelnen Kategorien und ihre Ableitung aus dem Konzept der pädagogischen Kommunikation erläutert. Wird im Sinne der Kategorienentwicklung aus dem von Kade & Seitter realisierten UMWISS-Projekt (J. Kade & Seitter, 2007c, 2007d) ausgegangen, so muss bei Vermittlungsprozessen nach mehreren Ebenen unterschieden werden. "Analog zur Bestimmung von pädagogischer Kommunikation als Zusammenhang von Wissensvermittlung, aneignungsbezogener Wissensvermittlung und Wissensüberprüfung lässt sich pädagogisches Wissen als Zusammenhang von Vermittlungswissen (Wissen über Wissensvermittlung), aneignungsbezogenem Vermittlungswissen (Wissen über aneignungsbezogene Wissensvermittlung) und Überprüfungswissen (Wissen über Wissensüberprüfung) spezifizieren.

B. Arnold, 2000; S. Kade, 2001). Diese Annahme spiegelt angeblich die Rezeption einer gerontologischen Defizithypothese wieder. Es bestehen Defizite und die Altenbildung hat die Aufgabe diese auszugleichen und durch Steigerung zu ersetzen. Dies ist von der Altenbildung her damit zu begründen, dass die Konstitutionsphase der Gerontologie in jene Phase fällt, die in der Erwachsenenbildung durch den Siegeszug des Weiterbildungsgedankens geprägt war (vgl. Wallraven, 1999). Somit musste für eine nachberufliche Pädagogik zunächst Abstand geschaffen werden.

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